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Hi Pia Voll die coole
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    Hi Pia Voll die coole

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Ferien und Klausurtage

Also ersteinmal: Entschuldigung, dass ich so lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Erst war nichts los und dann ganz viel.

Also vor zwei Wochen hatten wir Ferien. Eine Woche lang. Die Lehrer meinten zwar alle, das sei eine Studienwoche, aber ich glaube ich habe noch am meisten gelernt, und ich habe nur an zwei Tagen was gemacht. Dass der Tag kommt, an dem ICH diejenige bin, die am meisten gelernt hat, hätte auch niemand geglaubt. Auf jeden Fall war dann in der Woche doch mehr los, als ich gedacht hatte.

Den Montag habe ich mit drei anderen Gastschülerinnen (zwei Deutschen und einer Spanierin) verbracht. Wir haben der einen Gastmutter im Haus geholfen, was aber zusammen ganz lustig war. Abends haben wir noch einen Film geguckt (natürlich auf Englisch). Ich habe dann bei der Deutschen, Lisanne, und der Spanierin, Alba, übernachtet.

Am nächsten Morgen durften wir dann um 7h aufstehen, weil wir nach Dublin wollten. Unser Fahrer nach Galway, der Gastvater einer anderen Deutschen, Chiara, war leider 10 Minuten zu früh drann, deswegen hatte ich keine Zeit mehr, was richtiges zu frühstücken. In Galway habe ich mir dann an einem Automaten (!!!) was erschnorrt. Der wurde grade nachgefüllt und ich hatte leider nicht genug Kleingeld um die drei Riegel komplett zu bezahlen, aber der nette Nachfüllmensch hat dann einfach das Geld genommen, das ich noch klein hatte, es waren auch nur so 15 Cent die mir gefehlt haben. 

Mein Frühstück 

Die Busfahrt hat dann eine Ewigkeit gedauert, von der wir das meiste allerdings verschlafen haben. In Dublin angekommen sind wir dann erstmal ein bisschen durch die Gegend geirrt, bis wir auf die geniale Idee kamen, uns einen Stadtplan zu besorgen. Wir haben uns Trinity Collage und Temple Bar angeschaut und waren im Stephen's Green Park. Und wir waren natürlich Shoppen, was erwartet man anderes von vier Mädchen.

 

Von oben nach unten: Trinity Collage, Temple Bar (wer hätte es gedacht) und die drei Mädels, von links nach rechts: Alba, Chiara, Lisanne

Am Mittwoch war ich dann ein wenig angeschlagen und habe es langsamer angehen lassen, d.h ich habe mehr oder weniger den ganzen Tag Fernseh geschaut oder geschlafen.

Donnerstag war dann Disco angesagt. Das ist hier DAS Event in meinem Jahrgang. So gut wie jeder war da. Rosie hatte mich zu sich eingeladen, um mich zusammen mit Megen und ihr für die Disco fertigzumachen. Ich hatte zwar nicht so viel damit zu tun, mich 'fertigzumachen', da ich ein relativ unspektakuläres Outfit anhatte (rote Hotpans und ein schwarzes Top), aber Megan und ich hatten alle Hände voll damit zu tun, Rosie davon zu überzeugen, dass sie sehrwohl Shorts tragen kann. Vor der Disco haben wir dann eine halbe Ewigkeit angestanden. Direkt vor uns waren ein paar Jungs von unserer Schule, und die waren zwar alle angetruncken, aber bei einem hat man das einfach nur SO gemerkt, das war schon fast nicht mehr schön. Als wir dann drinne waren, war das ein eiziges Rumgedränge und -geschubse. War trotzdem ziemlich lustig. Nach ein, zwei Stunden haben die Jungs dann angefangen wirklich jedes Mädchen zu fragen, ob sie mit ihnen rummachen will. Ein paar waren dabei ziemlich hartnäckig wenn man nein gesagt hat, einer kam gefühlte 50 mal wieder. Nach der Disco bin ich dann mit Eoin eine knappe Stunde an der Garderobe angestanden, um unsere Jacken abzuholen, aber wir haben uns in der Zeit ganz gut unterhalten und es war definitiv besser, als draußen in der Kälte ohne Jacken warten zu müssen. Die anderen hätten beinah ncoh länger warten dürfen, wenn ich Eoin nicht immer mitgezerrt hätte. Er ist nähmlich der langsamste Ansteher, den die Welt je gesehen hat. Die Schlange bewegt sich, er aber leider nicht. Er hat dann auch darum gebeten, dass ich ihn mitziehe, wenn ich mich bewege. Immerhin: Einsicht ist der erst Schritt zur Besserung. Nach der Disco habe ich dann bei Megan übernachtet. Wir haben die halbe Nacht durchgelabert. Am nächsten Morgen, oder besser Mittag, sind wir dann ewig im Bett geblieben und haben da weitergeredet, wo wir nachts eingeschlafen sind.

Samstag habe ich dann mal gelernt, vier Stunden. Zusammen mit dem vorherigen Sonntag, an dem ich fünf Stunden gelernt hatte, waren das dann neun Stunden in einer Woche!!! Das ist mehr als in meinem ganzen vorherigen Leben emotion. Dafür kenne ich jetzt sämtliche Namen verschiedenster Körperteile sowohl in Englisch als auch in Deutsch.

Am Sonntag hatte meine irische Coordinatorin einen Ausflug mit allen ihren Auslandsschülern organisiert. Ich natürlich wieder meine Kamera vergessen emotion, deshalb gibt es dazu leider keine Bilder. Wir haben Kylemore Abbey, den Connemara National Park und Clifden besucht.

Montag hat dann wieder die Schule angefangen. Montag und Dienstag waren nochmal ganz normale Unterrichtstage, Mittwoch bis Freitag dann Klausurtage, d.h drei Klausuren am Tag. In Ireland gibt es ein Junior Certificate und ein Leaving Certificate. Junior Cert wird im dritten Jahr, in dem ich glücklicherweise bin (ich hoffe man hört die Ironie emotion), geschrieben, Leaving Cert im sechsten. Die Midtermtests, die wir diese Woche geschrieben haben, sollen uns darauf vorbereiten. Jede Klausur wird zweistündig geschrieben, also 80 Minuten. Den Standard der Klausuren fand ich persönlich jetzt nicht so hoch, aber das ist wie fast alles Ansichtssache. Bei Geographie beispielsweise war über die Hälfte der Fragen nur ankreuzen der richtigen Antwort. Die einzige Schwierigkeit bestand darin, dass der komplette Stoff der letzten zwei Jahre abgefragt wurde. Da hatte ich dann leider einen kleinen Nachteil in Geographie, Hauswirtschaft und Biologie, aber alles in allem war es doch ganz ok. Die neun Fächer, die geprüft wurden waren Naturwissenschaften, wobei unser Lehrer da nur Biologie abgefragt hat, Irisch, was ich nicht mitschreiben musste, (irische) Geschichte, Englisch, Kunst, da haben wir aber keine Klausur geschrieben, sondern an unserem Projekt weitergearbeitet, Deutsch, eine echte Herausforderung, Mathe, ebenfalls hochanspruchsvoll, Geographie und Hauswirtschaft. Alternativ zu Kunst und Hauswirtschaft gibt es noch technisches Zeichnen, Holzarbeiten und Business (sollte Wirtschaftsunterricht entsprechen). Ich bin schon ziemlich gespannt, wie ich so abgeschnitten habe.

Am Montag habe ich auch deutsches Essen gekocht. Es gab Spätzle mit Pfeffersoße, Käsespätzle und Gurkensalat. Zum Nachtisch habe ich Rotweinkuchen gebacken. Das Spätzlehobeln hat doch länger gedauert, als ich gedacht hatte, aber nachdem Iren eh nie pünktlich sind und Dolores beste Freundin ein bisschen später kam, hat das dann alles genau gepasst. Das Essen hat auch allen ganz gut geschmeckt (zumindest haben sie das behauptet).

 

Ich hätte euch auch gerne ein Bild von den Spätzlen gezeigt, aber aus einem unerfindlichen Grund wehrt sich der Blog dagegen, So schlimm sehen die gar nicht aus! 

Und damit verabschiede ich mich auch wieder von euch.

Ganz liebe Grüße aus Irland :*

11.11.12 12:39
 
Letzte Einträge: First day in London, Erstes Lebenszeichen aus Irland, Endlich Galway


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