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Hi Pia Voll die coole
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    Hi Pia Voll die coole

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Cliffs of Moher, wir kommen!!! - Oder auch nicht??

Hallo alle zusammen. Entschuldigt bitte, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen, aber seit Weihnachten war nicht wirklich was los. Erst vorletzte Woche gab es ein bisschen Abwechslung vom (Schul-)Alltag.

Letzte Woche hatten wir eine Woche Midtermbreak. Mittwoch wollten wir, Lisanne, Kathi und ich, alle deutsche Austauschschüler, leider alle in verschiedenen Jahrgängen, zu den Cliffs of Moher. Dienstag Abend sind Kathi und ich also zu Lisanne gegangen um dort zu übernachten, zum einen weil sie am nächsten zu einer Bushaltestelle wohnt, grade mal 150 Meter, und zum anderen weil ihre Gastmutter am lockersten ist wenn es um Übernachtungen geht. Am nächsten Morgen wollten wir dann den 8-Uhr-Bus nach Galway nehmen, da die Busverbindungen zu den Cliffs nicht so toll waren und es nur einen Bus zurück nach Galway gab und der schon um 13.30 Uhr ging. Laut Fahrplan hätte der um 20 nach an unserer Bushaltestelle sein sollen. Wir waren auch eigentlich pünktlich um viertel nach unten, aber der Bus kam leider nicht. Wir haben bis halb gewartet und dann aufgegeben, weil erstens die Busse hier eigentlich immer pünktlich sind und zweitens wir unseren Anschlussbus in Galway eh nicht mehr gekriegt hätten. Wir waren dem entsprechend dann doch ein bisschen angenervt und mussten uns dann auch noch von Julia, Lisannes Gastmutter, anhören, dass wir ja selbst schuld seien und sie uns ja gesagt hätte, dass wir früher hätten unten sein müssen (was wir nebenbei gesagt ja auch gewesen sind).

Naja, nachdem wir uns dann eine Weile im Gästezimmer über das ganze aufgeregt hatten, wollten wir in den Wald da um die Ecke gehen. Nachdem wir unsere Rucksäcke mit Lunch und so ja eh schon gepackt hatten, wollten wir auch gleich los, aber Julia hat uns das nicht erlaubt mit der Begründung es würde ja regnen. Ich meine, hallo, erstens mal hat es nur genieselt und zweitens: Wir sind in Irland, hier regnet es die ganze Zeit! Wir also zurück ins Zimmer. Glücklicherweise ist sie dann ein bisschen später irgendwo hin gefahren und wir haben uns dann trotz Nieselregen auf den Weg zum Wald gemacht.

Im Wald sind wir dann eine halbe Ewigkeit einfach durch die Gegend gewandert, auch mal gerne abseits der Wege, und dank der Bäume waren wir auch die ganze Zeit trocken. Wir haben unter anderem einen Weihnachtsbaumfriedhof (1. Bild), ein willkürliches Loch im Boden und ein paar alte Hausmauern entdeckt und hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß. Wir sind dann irgendwann an einen See gekommen, von dem ich noch nicht einmal wusste, dass er existiert. Da sind wir dann doch leider ein bisschen nass geworden, weil es in der Zwischenzeit ziemlich windig geworden war und der ganze Wind vom See her kam und uns den Regen direkt ins Gesicht geweht hat. Als wir dann wieder bei Lisanne Daheim waren, waren wir auch alle bis auch die Knochen durchnässt. Deshalb haben wir uns dann schön zusammen in ein Bett gekuschelt und noch einen schönen Mädchen-Film geschaut. Und weil wir ja leider doch nicht zu den Cliffs gekommen waren, haben wir beschlossen es freitags nochmal zu versuchen.

Von Donnerstag auf Freitag habe ich dann also nochmal bei Lisanne übernachtet, Kathi durfte leider kein zweites Mal so kurz hintereinander. Morgens sind Lisanne und ich dann auch extra früher als das letzte Mal aufgestanden. Mit Erfolg! Wir waren rechtzeitig um fünf nach unten an der Bushaltestelle, wo Kathi schon gewartet hat, und haben dann eine Ewigkeit auf den Bus warten müssen, weil er an dem Tag natürlich zu spät kam. Auf jeden Fall haben wir es rechtzeitig nach Galway geschafft und hatten dann da auch genug Zeit den richtigen Bus zu finden. Als wir dann beim Bus waren ist uns so langsam gekommen, dass wir ja umsteigen müssen, dh wir den Busfahrer gefragt ob man bei ihm ein Folgeticket kaufen kann damit man nicht zweimal bezahlen muss. Er meinte, dass das leider nicht geht, aber sowas könnten wir in der Infostation kriegen. Wir sind dann schnell rein gerannt, haben der Frau am Schalter schnell erklärt was wir wollen, die wollte uns dann aber erst Tickets für den durchfahrenden Bus eine Stunde später verkaufen. Wir haben ihr dann erklärt, dass wir jetzt den Bus nehmen wollen mit Umstieg in Wo-auch-immer. Wir haben dann auch noch rechtzeitig die Tickets gekriegt mit Rückweg und allem.

Die Busfahrt war dann relativ uninteressant, nur Wiesen mit Schafen und ab und an mal ein Dorf. Die Cliffs waren dann aber richtig cool. Einfach unglaubliche Aussicht, richtig genial. Wir haben natürlich hunderte von Bildern gemacht. Leider hatten wir nur Zeit um eine Seite hoch zulaufen, und selbst da hätte man noch weitergekonnt. Der Weg selbst war auch ganz lustig. Am Anfang gab es noch eine Mauer die das ganze ziemlich eindeutig abgesperrt hat, aber nach einer Weile musste man dann über die Mauer steigen (und das war wirklich so vorgesehen, es gab Stufen) und wieder später gab es eine neue Mauer bei der man sich entscheiden konnte auf welcher Seite man jetzt laufen möchte. Und zwischenzeitlich war der Weg auch mal geflutet, aber schlaue Leute haben im 50cm-Abstand flache Steine hingelegt, sodass das auch kein Problem war.

Von links nach rechts: Kathi, Lisanne und (für alle, die sich nicht mehr erinnern) ich


Ganz liebe Grüße aus Irland :*

24.2.13 20:22


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Irischer Advent und Weihnachten

Frohe Weihnachten aus Irland 

Dieses Jahr hatte ich mal ein ganz anderes Weihnachten, was meiner Meinung nach sowohl am kulturellen als auch am familiären Unterschied liegt. Auch die Adventszeit hab ich hier ganz anders erlebt, nämlich so gut wie gar nicht. Adventskalender sind hier nicht wirklich weit verbreitet, und auch Weihnachtsgebäck gibt es nicht wirklich. Adventskränze habe ich genau zwei gesehen, einen in der Schule und den anderen bei unseren deutschen Nachbarn. Und als nicht mal der Nikolaus kam, um selbst den letzten klar zu machen, dass Advent ist, kam ich irgendwie nicht so richtig in Weihnachtsstimmung. Man ist eben doch an so kleine Dinge gewöhnt, die dann doch ganz schön viel ausmachen.

In Galway gab es immerhin einen kleinen Weihnachtsmarkt, der sich aber ziemlich von dem typisch deutschem unterschied. Es gab nur Essensstände, sogar einen deutschen, der zwar mit Glühwein und Kinderpunsch warb um deutsche Atmosphäre zu verbreiten, aber leider keinen im Reportua hatte. Stände, an denen man was anderes kaufen oder Spiele spielen konnte, gab es so gut wie keine, nur ein Karussell. Auch in Galway aber ein bisschen weiter vom Stadtcenter enfernt gab (oder gibt es immer noch) eine Eislaufbahn. War zwar nicht all zu groß und übermäßig voll, aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht. Die Jungs haben sich zwar alle bis auf einen gedrückt, aber wir Mädels hatten trotzdem unseren Spaß. Ronan, eben jener Junge, der sich getraut hat, hat sich dann leider den rechten Arm angebrochen, sich jedoch geweigert ins Krankenhaus zu gehen mit der Begründung, wir müssten ja den Bus kriegen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir zwar noch nicht, dass der Arm angeknakst ist, aber der Arzt meinte später, als seine Mutter ihn ins Krankenhaus geschliffen hat, dann wohl, dass er doch ziemliche Schmerzen gehabt haben muss.

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien hatten wir noch mal ein Gaelic Match mit der Schulmannschaft. Wir haben (leider) nur unentschieden gespielt, aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht, obwohl ich so um die eine Stunde in einer riesigen Pfütze stand. Die nassen Füße habe ich aber nach dem ersten richtig schön tiefen Reintreten gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Was aber richtig nervig war, war, dass sich der Schlamm an meinen Schuhen festgesaugt hat und ich beim Anheben der Füße immer gegen den Widerstand davon ankämpfen musste :D. Gegen Ende des Spiels hat es dann auch noch angefangen zu regnen, was aber ein unglaublich cooles Gefühl war.

In der letzten Woche hat das mit der Schule auch keiner mehr so genau genommen. Die Hälfte der Schüler hat sich einfach mal einen Tag freigenommen um Weihnachtseinkäufe zu tätigen und Mittwoch und Donnerstag waren auch nicht alle anwesend, obwohl (oder vielleicht grade deshalb, weil) manche eigentlich Klausuren hätten schreiben sollen.

Mittwochabend hat meine Organisatorin Ann dann spontan für Donnerstag zum Abendessen eingeladen. Donnerstag morgen war ich dann die einzige der Familie, die in die Schule gegangen ist, da Joaquin schon um 6 Uhr morgens in den Bus zum dubliner Flughafen gestiegen war und Desiree und Michaela warum auch immer nicht in die Schule gegangen sind. Auf jeden Fall musste ich vor der Schule noch einen Kuchen kaufen, weil eiine von Anns Freundinnen, mit der Dolores noch telefoniert hatte, meinte, wir, sprich die Auslandsschüler, müssten Nachtisch mitbringen. Nach der Schule bin dann mit einer österreichenschen Austauschschülerin, Magdalena, mitgenommen worden und wir sind dann mit kleienm Zwischenstopp bei ihr zu Hause und bei einer anderen Austauschschülerin, Chiara, zu Ann gefahren. Magdalena und ich hatten jeweils einen Kuchen gekauft und Chiara eine Weihnachtskarte, auf der wir dann alle unterschrieben haben. Die Karte hat sogar mehr gekostet als die Kuchen jeweils, was sehr viel über die jeweilige Qualität aussagt :D. Bei Ann war dann schon eine andere Austauschschülerin da, es waren also vier von insgesamt zwölf Schülern da. Wir haben das Abendessen, Nudeln mit Tomatensoße, dann selber gekocht, was zwar irgendwie doch ein klein wenig seltsam war, aber total lustig war. Alles in allem hat der Abend dann doch mehr Spaß gemacht als zuvor angenommen.

Freitag war dann kein regulärer Unterricht mehr, sondern ein Tablequiz ohne Anwesenheitspflicht. Ich konnte leider nicht hingehen, weil keine meiner Gastschwestern gegangen ist.

Heilig Abend wird in Irland überhaupt nicht gefeiert. Allerdings ist es Tradition, dass die Eltern in den Pub gehen und dort dann auch eine Weile bleiben. Ich habe den Tag damit verbracht, dreierlei Plätzchen zu backen: Kokosmakronen, Vanillekipferl und Butterplätzchen. Insgesamt stand ich sieben Stunden in der Küche. Das Anstrengendste dabei war, dass ich alle Butterplätzchen individuell mit einem Messer ausschneiden musste, da wir leider keine Ausstechformen hatten.

Bescherung war dann am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags. Um viertel vor elf sind wir alle ins Wohnzimmer gegangen und haben die Geschenke überreicht. Danach sind wir in die Weihnachtsmesse gegangen, die komplett voll war. Um drei sind wir dann zu Onkel John gegangen, wo die gesamte Familie versammelt war, und hatten dort traditionell Christmas Dinner, alle außer mir mit Truthahn natürlich. Nach dem Essen hat dann jeder sein eigenes Ding gemacht, manche haben Fernseh geschaut, andere haben Pool gespielt und an der Hausbar zusammengesessen. Desiree, Michaela und ich mussten mit Lydia, der fünfjährigen Tochter der Cousine, Shrek schauen. Der hat glücklicherweise grade rechtzeitig zum Nachtisch aufgehört. Der Rest des Abends verlief dann wieder ziemlich ähnlich. Zwischendurch habe ich den Alleinunterhalter für Lydia gespielt, dann eine Runde Pool und danach Tischkicker mit Dolores gespielt, wobei das ein sehr seltsamer Tischkicker war, es gab nämlich 13 Figuren pro Mannschaft, und dann hab ich mich zweimal von meinem Gastvater am Tischkicker abziehen lassen. Zwischendurch haben immer mal wieder ein paar Freunde der Familie vorbeigeschaut. Der Tag war zwar ganz anderes als sonst, und ein bisschen vermisse ich das Vierneisel-Gehrlich-Weihnachten schon, aber der Tag war total lustig.

27.12.12 18:03


Ferien und Klausurtage

Also ersteinmal: Entschuldigung, dass ich so lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Erst war nichts los und dann ganz viel.

Also vor zwei Wochen hatten wir Ferien. Eine Woche lang. Die Lehrer meinten zwar alle, das sei eine Studienwoche, aber ich glaube ich habe noch am meisten gelernt, und ich habe nur an zwei Tagen was gemacht. Dass der Tag kommt, an dem ICH diejenige bin, die am meisten gelernt hat, hätte auch niemand geglaubt. Auf jeden Fall war dann in der Woche doch mehr los, als ich gedacht hatte.

Den Montag habe ich mit drei anderen Gastschülerinnen (zwei Deutschen und einer Spanierin) verbracht. Wir haben der einen Gastmutter im Haus geholfen, was aber zusammen ganz lustig war. Abends haben wir noch einen Film geguckt (natürlich auf Englisch). Ich habe dann bei der Deutschen, Lisanne, und der Spanierin, Alba, übernachtet.

Am nächsten Morgen durften wir dann um 7h aufstehen, weil wir nach Dublin wollten. Unser Fahrer nach Galway, der Gastvater einer anderen Deutschen, Chiara, war leider 10 Minuten zu früh drann, deswegen hatte ich keine Zeit mehr, was richtiges zu frühstücken. In Galway habe ich mir dann an einem Automaten (!!!) was erschnorrt. Der wurde grade nachgefüllt und ich hatte leider nicht genug Kleingeld um die drei Riegel komplett zu bezahlen, aber der nette Nachfüllmensch hat dann einfach das Geld genommen, das ich noch klein hatte, es waren auch nur so 15 Cent die mir gefehlt haben. 

Mein Frühstück 

Die Busfahrt hat dann eine Ewigkeit gedauert, von der wir das meiste allerdings verschlafen haben. In Dublin angekommen sind wir dann erstmal ein bisschen durch die Gegend geirrt, bis wir auf die geniale Idee kamen, uns einen Stadtplan zu besorgen. Wir haben uns Trinity Collage und Temple Bar angeschaut und waren im Stephen's Green Park. Und wir waren natürlich Shoppen, was erwartet man anderes von vier Mädchen.

 

Von oben nach unten: Trinity Collage, Temple Bar (wer hätte es gedacht) und die drei Mädels, von links nach rechts: Alba, Chiara, Lisanne

Am Mittwoch war ich dann ein wenig angeschlagen und habe es langsamer angehen lassen, d.h ich habe mehr oder weniger den ganzen Tag Fernseh geschaut oder geschlafen.

Donnerstag war dann Disco angesagt. Das ist hier DAS Event in meinem Jahrgang. So gut wie jeder war da. Rosie hatte mich zu sich eingeladen, um mich zusammen mit Megen und ihr für die Disco fertigzumachen. Ich hatte zwar nicht so viel damit zu tun, mich 'fertigzumachen', da ich ein relativ unspektakuläres Outfit anhatte (rote Hotpans und ein schwarzes Top), aber Megan und ich hatten alle Hände voll damit zu tun, Rosie davon zu überzeugen, dass sie sehrwohl Shorts tragen kann. Vor der Disco haben wir dann eine halbe Ewigkeit angestanden. Direkt vor uns waren ein paar Jungs von unserer Schule, und die waren zwar alle angetruncken, aber bei einem hat man das einfach nur SO gemerkt, das war schon fast nicht mehr schön. Als wir dann drinne waren, war das ein eiziges Rumgedränge und -geschubse. War trotzdem ziemlich lustig. Nach ein, zwei Stunden haben die Jungs dann angefangen wirklich jedes Mädchen zu fragen, ob sie mit ihnen rummachen will. Ein paar waren dabei ziemlich hartnäckig wenn man nein gesagt hat, einer kam gefühlte 50 mal wieder. Nach der Disco bin ich dann mit Eoin eine knappe Stunde an der Garderobe angestanden, um unsere Jacken abzuholen, aber wir haben uns in der Zeit ganz gut unterhalten und es war definitiv besser, als draußen in der Kälte ohne Jacken warten zu müssen. Die anderen hätten beinah ncoh länger warten dürfen, wenn ich Eoin nicht immer mitgezerrt hätte. Er ist nähmlich der langsamste Ansteher, den die Welt je gesehen hat. Die Schlange bewegt sich, er aber leider nicht. Er hat dann auch darum gebeten, dass ich ihn mitziehe, wenn ich mich bewege. Immerhin: Einsicht ist der erst Schritt zur Besserung. Nach der Disco habe ich dann bei Megan übernachtet. Wir haben die halbe Nacht durchgelabert. Am nächsten Morgen, oder besser Mittag, sind wir dann ewig im Bett geblieben und haben da weitergeredet, wo wir nachts eingeschlafen sind.

Samstag habe ich dann mal gelernt, vier Stunden. Zusammen mit dem vorherigen Sonntag, an dem ich fünf Stunden gelernt hatte, waren das dann neun Stunden in einer Woche!!! Das ist mehr als in meinem ganzen vorherigen Leben emotion. Dafür kenne ich jetzt sämtliche Namen verschiedenster Körperteile sowohl in Englisch als auch in Deutsch.

Am Sonntag hatte meine irische Coordinatorin einen Ausflug mit allen ihren Auslandsschülern organisiert. Ich natürlich wieder meine Kamera vergessen emotion, deshalb gibt es dazu leider keine Bilder. Wir haben Kylemore Abbey, den Connemara National Park und Clifden besucht.

Montag hat dann wieder die Schule angefangen. Montag und Dienstag waren nochmal ganz normale Unterrichtstage, Mittwoch bis Freitag dann Klausurtage, d.h drei Klausuren am Tag. In Ireland gibt es ein Junior Certificate und ein Leaving Certificate. Junior Cert wird im dritten Jahr, in dem ich glücklicherweise bin (ich hoffe man hört die Ironie emotion), geschrieben, Leaving Cert im sechsten. Die Midtermtests, die wir diese Woche geschrieben haben, sollen uns darauf vorbereiten. Jede Klausur wird zweistündig geschrieben, also 80 Minuten. Den Standard der Klausuren fand ich persönlich jetzt nicht so hoch, aber das ist wie fast alles Ansichtssache. Bei Geographie beispielsweise war über die Hälfte der Fragen nur ankreuzen der richtigen Antwort. Die einzige Schwierigkeit bestand darin, dass der komplette Stoff der letzten zwei Jahre abgefragt wurde. Da hatte ich dann leider einen kleinen Nachteil in Geographie, Hauswirtschaft und Biologie, aber alles in allem war es doch ganz ok. Die neun Fächer, die geprüft wurden waren Naturwissenschaften, wobei unser Lehrer da nur Biologie abgefragt hat, Irisch, was ich nicht mitschreiben musste, (irische) Geschichte, Englisch, Kunst, da haben wir aber keine Klausur geschrieben, sondern an unserem Projekt weitergearbeitet, Deutsch, eine echte Herausforderung, Mathe, ebenfalls hochanspruchsvoll, Geographie und Hauswirtschaft. Alternativ zu Kunst und Hauswirtschaft gibt es noch technisches Zeichnen, Holzarbeiten und Business (sollte Wirtschaftsunterricht entsprechen). Ich bin schon ziemlich gespannt, wie ich so abgeschnitten habe.

Am Montag habe ich auch deutsches Essen gekocht. Es gab Spätzle mit Pfeffersoße, Käsespätzle und Gurkensalat. Zum Nachtisch habe ich Rotweinkuchen gebacken. Das Spätzlehobeln hat doch länger gedauert, als ich gedacht hatte, aber nachdem Iren eh nie pünktlich sind und Dolores beste Freundin ein bisschen später kam, hat das dann alles genau gepasst. Das Essen hat auch allen ganz gut geschmeckt (zumindest haben sie das behauptet).

 

Ich hätte euch auch gerne ein Bild von den Spätzlen gezeigt, aber aus einem unerfindlichen Grund wehrt sich der Blog dagegen, So schlimm sehen die gar nicht aus! 

Und damit verabschiede ich mich auch wieder von euch.

Ganz liebe Grüße aus Irland :*

11.11.12 12:39


Endlich Galway

Dieses Wochenende habe ich es enlich mal nach Galway geschafft, auch wenn es dann leider alleine war. Das war aber nicht mal so schlimm, weil ich so alles, was ich gebraucht habe, ganz in Ruhe besorgen konnte.

 

Hier sieht man eines der letzten verbliebenen Stücke der alten Stadtmauer von Galway, integriert in eines der Shoppingcenter.

Hier bin ich auf dem Dach des Shoppingcenters, von wo man einen echt schönen Blick über Galways Altstadt hat.

 

Mein Zeitmanagement war dann sogar so erfolgreich, dass ich, als ich nach zahllosem vergeblichen Fragen endlich den Busbahnhof gefunden hatte, noch 10 Minuten Zeit hatte. Nach Hause bin ich, unglaublich, aber wahr, komplett kostenlos gekommen. Wie auch immer ich es geschafft habe, den Bus nicht bezahlen zu müssen (und ich bin nicht schwarzgefahren), wahrscheinlich sah ich einfach so sympatisch aus...emotion. Von Oughterard sollte ich dann die 5km heim laufen. Ich habe aber lieber mein Glück mit Trampen versucht, und wurde dann, Wunder über Wunder, nach ungefähr 2km mitgenommen.

Zum Schluss noch ein Bild von einem der vielen wunderschönen irischen Landhäuser (habe ich auf den 2 gelaufenen Kilometern fotografiert)

 

Liebe Grüße aus Irland <3

1.10.12 21:41


Diesen und letzten Sonntag sind Joaquin und ich einmal mit Dolores und einmal mit den Eltern der letzten Austauschschülerin aus der Schweiz durch die Gegend gefahren und haben uns die Landschaft angeschaut. Einfach genial!!

Hier seht ihr Ashford Castle. Es liegt direkt am Lough Corrib, auf dem wir heute eine Bootstour gemacht haben.

 

Das ist eine der über 350 Inseln im Lough Corrib. Lough Corrib ist mit 178km² der größte See der Republik Irland, zweitgrößter See der kompletten Insel. Deshalb sind wir, obwohl wir nur 100m vom Ufer entfernt leben, eine dreiviertel Stunde zu dem Ort gefahren, wo das Boot gestartet ist.

 

 

Liebe Grüße :*

Pia

23.9.12 17:41


Erstes Lebenszeichen aus Irland

Hallo alle zusammen!!!

Nach 1 ½ Wochen melde ich mich endlich mal zu Wort.

Mir geht’s hier in Irland doch ziemlich gut. Nach 1 ½ Wochen fange ich langsam an, dass irische Schulsystem zu durchschauen. Das einzig anstrengende am Unterricht ist, dass alle Englisch sprechen, ansonsten waren die Themen bisher alle nur Wiederholung für mich.

Meine Gastfamilie könnte nicht besser sein. Mit meiner Gastmutter Dolores verstehe ich mich bestens, und mit Michaela, meiner jüngeren Gastschwester, und Joaquin, einem spanischen Austauschschüler, zusammen habe ich immer viel Spaß. Von Desiree hört und sieht man nicht so viel, weil die sich grade total auf die Schule konzentriert und nur am Lernen ist. Und mein Gastvater John ist auch sehr nett, aber eher der stille Type.

Am Montag im Sportunterricht habe ich meine Liebe zum Gaelic Football entdeckt. Ich habe einen Verein gefunden, in dem auch ein paar Mädchen aus meiner Klasse spielen, und war dann Dienstag und Freitag im Trainig. Die Regeln habe ich zwar immer noch nicht so ganz verstanden, aber es war echt lustig.

Am Donnerstag waren Joaquin und ich mit Jack, einem Jungen aus meiner Klasse, und dessen Vater, ein Freund der Familie, zum Joggen verabredet. Jack hatte mir noch in der Schule gesagt, dass wir um 6.45pm am car park sein sollten, aber Dolores hat dann nochmal mit der Mutter telefoniert. Ich weiß zwar nicht genau was die ausgemacht haben, aber Dolores wurde wohl ausdrücklich gesagt, dass wir pünktlich sein sollten. Wir sind dann etwas früher losgefahren, weil wir auch noch Michaela abholen mussten, und nachdem Joaquin und ich dann eine Weile am car park gesessen waren (in Shorts und T-Shirt), fragt Joaquin mich, wann genau wir denn da sein sollten. Es stellte sich dann heraus, dass es grade mal fünf nach sechs war und wir eine dreiviertel Stunde warten durften. Aber das hat sich echt gelohnt. Wir sind dann mit einer größeren Gruppe gejoggt, und zwar 5,6km!!!

Ganz liebe Grüße nach Deutschland :*
9.9.12 21:52


First day in London

Gestern bin ich um 5!!! Uhr aufgestanden, um dann um 6.30Uhr am Flughafen zu sein. Nach ewig langem Anstehen am Flughafen bin ich dann pünktlich um 8.35h losgeflogen. Nachdem ich dann in London mein Gepäck geholt hatte und zu den andern Schülern von InterStudies gefunden hatte (ohne dass ich lange suchen musste), mussten wir noch geschlagene viereinhalb Stunden auf eine Holländerin warten, deren Flug leider, leider Verspätung hatte. Danach noch mal zwei Stunden Autofahrt zum Hostel, wo wir dann um 16.30h angekommen sind. 

Abends sind wir dann noch zusammen Essen gegangen, was echt lustig war. Nachdem wir dann eine halbe Stunde zurück zum Hostel gelaufen sind, sind wir alle fix und fertig ins Bett gefallen.

 

26.8.12 23:16





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